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Grundschule

Abenteuer Vor- und Grundschule im Kinderdorf

Am 29. Mai 2012 öffnete unsere Vorschule im Kinderdorf ihre Türen für die ersten 30 Vorschüler aus unserem Kinderdorf. Symbolisch öffnete die kleine Isha Nepali die Türen zum ersten Unterrichtstag. Die Schule trägt den Namen Indreni Pre-Primary School. Indreni bedeutet Regenbogen.

Warum bauen wir eine eigene Grundschule (mit 3 Vorschulklassen)?

VorschuleEndlich ist es soweit: Für unsere Kinder im Dorf eröffnet sich hierdurch eine bessere Zukunft mit einer soliden Schulausbildung. In den staatlichen Schulen erhalten unsere lernschwachen Kinder keinen geeigneten Unterricht und in den Privatschulen fallen unsere lernschwachen Schüler durch, weil sie dem Leistungsdruck der gewinnorientierten Privatschulen nicht gewachsen sind. Außerdem sind die Schulklassen in beiden Schulen mit zum Teil 40 bis 70 Schülern übervoll. Wir staunen: in Nepal werden die Lehrer nach der Anzahl der Schüler bezahlt: volle Klassen = mehr Geld. In unserer eigenen Schule kennen unsere Lehrer die Schüler aus dem Kinderdorf persönlich und sind dadurch in der Lage, diese Schüler intensiver zu betreuen und zu unterrichten. Wir wollen auch eine Art integrative Klasse verwirklichen, in der intelligente Schüler den lernschwächeren im Unterricht helfen können. In unseren Schulklassen sollen nicht mehr als 20 Schüler pro Klassenzimmer unterrichtet werden.

Wo findet der Unterricht der ersten Vorschulklassen statt?

Viel gibt es zu berichten: Die Vorschule oberhalb von Haus C befindet sich in den Räumen des in 2010 gebauten Hausaufgabenblocks. Dort haben wir drei Klassenräume und die Spieltherapie, welche nach Öffnung der Vorschule in einen anderen Raum im Kinderdorf umziehen wird. Der Raum der Spieltherapie dient heute als Lagerraum für Unterrichtsmaterial. Einer der drei Klassenräume des Hausaufgabenblocks wird für den Montessori Kindergarten von Bishnu Lama genutzt, ein Raum für die erste Vorschulklasse (LKG) und ein Raum für die zweite Vorschulklasse (UKG). Nach dem UKG gehen die Kinder in die erste Klasse der noch zu bauenden Grundschule im Kinderdorf.

Wie organisieren wir die Verwaltung der neuen Schule?

Eines der Gästehäuser (a) wurde kurzerhand zur Schulverwaltung umfunktioniert. Neben den Türen hin zur Kinderdorfbühne wurden weitere Türen hin zur Vorschule gebrochen. PC, Kopierer, Drucker, Tische usw. werden von den Spenden von Children of Nepal e.V., ergo: wir helfen e.V. und von der Himalaya Initiative für Bildung e.V. gekauft. Aus diesem Spendentopf sind noch weitere Spenden für die Inneneinrichtung der noch zu bauenden Grundschule vorhanden.

Wir danken diesen Vereinen von Herzen für ihre Unterstützung!

Kamal GC., unser bisheriger Administrator im Kinderdorf übernimmt die Schulleitung und übergibt die Administration an unseren ehemaligen Schüler Raju Lama in Zusammenarbeit mit Tanka Gurung (Kinderdorfleiter). Für die Schulleiterstelle hat sich Kamal durch den Universitätsabschluss als Englischlehrer qualifiziert.

Warum wird die Grundschule als Stiftung eingetragen?

Im Kinderdorf wird die Vor- und Grundschule als eigenständiges Projekt geführt um später als Stiftung eingetragen werden zu können. Als Stiftung muss die Schule registriert werden, damit für die Regierung klar ist, wohin Gewinne durch Schulgebühren fließen. In einer Stiftung fällt der Gewinn immer der Schule zu. Zukünftig wollen wir auch Schüler aus der Umgebung des Kinderdorfes mit in die Grundschule aufnehmen. Diese Schüler müssen Schulgebühren zahlen, die zur Deckung der laufenden Kosten verwendet werden. Die jetzigen Kosten für die Vorschule decken wir größtenteils aus Einsparungen. 10 Jahre lang haben wir zudem die staatliche Schule neben unserem Kinderdorf mit 600 Euro pro Monat gefördert. Da diese Ausgaben gemäß Vertragslaufzeit nun wegfallen, können wir dieses Geld in die eigene Schule investieren.

Wann beginnen wir mit dem Bau der Grundschule?

Kaum zu glauben, welche Schwierigkeiten wir bei der Registrierung der Grundschule hatten. Die Vorschule ist bereits genehmigt und für die Grundschule bis zur 4. Klasse erhalten wir voraussichtlich bis zum Jahresende 2012 die Genehmigung, die uns mehr als 3.500 Euro kosten wird. Auch zukünftig müssen wir für die Klassen 1 bis 4 im Vorfeld einmalig eine Gebühr von ca. 400 Euro pro Klasse an die Regierung zahlen. Für die Regierung ist dies eine gute Einnahmequelle, und für uns erhöht es das mühevolle Spendensammeln.

Eigentlich war die Grundschule als Flachbau mit Wellblechdach angedacht worden. Hierfür erhielt der FNH auch schon genügend Spenden. Jedoch ist ein Wellblechdach ungeeignet für eine Schule. Es wird im Sommer zu heiß unter dem Dach und während der Monsunzeit versteht man sein eigenes Wort nicht mehr, wenn der Starkregen auf das Dach prasselt.

Wollen Sie die Grundschule mit Ihrer Spende unterstützen?

Vorschul-KinderDie Größe der Grundschule ist eine finanzielle Herausforderung für uns. Die Kosten liegen weitaus höher als für die Flachbaukonstruktion mit Wellblechdach. Dass wir eine Schule brauchen, steht hinsichtlich einer soliden Zukunft für unsere Kinder außer Frage. Die große Schule bietet uns alle Möglichkeiten. Baubeginn für das neue Grundschulgebäude war im Oktober 2012. Alexander Schmidt legte dazu den Grundstein.

Dieses Grundschulprojekt liegt uns sehr am Herzen. Bitte unterstützen Sie uns mit weiteren Spenden, sodass unsere Vorschüler schon im Mai 2013 in die ersten fertigen Räume der Grundschule einziehen können. Die Spenden, die wir bis heute erhalten haben, reichen nur für den Bau des Erdgeschosses. Erst wenn noch mehr Spenden eingegangen sind, können wir das Schulgebäude weiterbauen.

Ein großes Projekt mit viel Hoffnung für unsere Kinder!

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