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Kinderdorf

Willkommen im Kinderdorf

Am 1. Januar 2000 war der Baubeginn der ersten Kinderwohnhäuser. Mitte Juli 2001 sind unsere 30 Kinder mit ihren Betreuern und Betreuerinnen aus einem angemie­teten Haus in Pokhara schon ein­gezogen. Im Kinderdorf in Bhakunde bei Pokhara stehen heute vier Kinderhäuser, drei kleine Gästehäuser - diese sind mittlerweile zu Klassenräumen umfunk­tio­niert - und fünf Multifunktions­gebäu­de (Büro/Gesund­heits­station, Schneider­ei/­Laden für Handarbeitenverkauf/­Bü­cher­ei/­PC Raum/­Lager für Nahrungs­mit­tel, Montessori-Kindergarten, Werkstatt und Kindergarten mit Hausaufgabenbereich/Vorschule  sowie Spieltherapie). Heute wohnen in jedem Kinderhaus ca. 20 Kinder, je zur Hälfte und räumlich getrennt Mädchen und Jungen unterschiedlichen Alters mit zwei Hausmüttern. Mehrere Lehrer helfen mit bei der Betreuung der Kinder.

Das Kinderdorf und den Häuserbau haben wir nach umweltfreundlichen und schonenden Gesichtspunkten geplant. Beim Kochen wird weitestgehend Biogas aus eigenen Biogasanlagen verwendet. Warmwassererzeugung läuft über einfache Solaranlagen auf den Dächern der vier Kinderhäuser. Quellen versorgen das Dorf und den angrenzenden Ort mit Trinkwasser. Die reichlich auf dem Grundstück vorhandenen Steine wurden für das Mauern der Hauswände verwendet, für die Umgrenzung des Grundstücks und die Befestigung des Bachbetts.

Uns ist es wichtig, dass die Kinder in ihrem eigenen Kulturkreis aufwachsen und erzogen werden. Es ist ein realistisches nepalesisches Kinderdorf entstanden mit kleinen Feldern, Fischzucht sowie ausreichend Raum für kindliches Spielen und Toben. Unsere Kinder können außerdem viele Kontakte zu Kindern und Landsleuten außerhalb des Dorfes knüpfen. Bücherei und Gesundheitsstation sind öffentliche Einrichtungen und werden nicht nur von unseren Kindern und Mitarbeitern gerne genutzt, sondern stehen auch der ortsnahen Bevölkerung und Schule zur Verfügung. Ein Orchideengarten, der Anbau und Verkauf von Tee, Herstellung und Verkauf von Handarbeiten sowie kleine Tanzvorführungen als Spendensammelprogramme auf der Kinderdorfbühne sind Einnahmequellen für das Kinderdorf. Ein eigener Bus dient dem Transport.

Nach 2 Jahren Bauzeit konnte im Sommer 2014 unsere eigene Grundschule, die  "Indreni Primary School",  auf dem Gelände unseres Kinderdorfs eröffnet werden. In der Indreni School (Regenbogen Schule) im Kinderdorf, werden nur unsere Kinder mit unseren eigenen Lehrern und speziellen Lehrmethoden unterrichtet!

Die Zeiten in den staatlichen Grundschulen, wo die Problematik unserer traumatisierten oder lernschwachen Kinder so gut wie nicht berücksichtigt wurde und in den privaten Grundschulen, wo lernschwache Kinder unter Leistungsdruck gesetzt wurden, sodass die Privatschule dank guter Noten mehr Ruhm erntet und mehr Schüler bekommt, sind endlich vorbei.

 


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