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Unsere Kinder

Kinder werden völlig unschuldig in diese Welt hineingeboren. Manche leben in wohlhabenden Familien und andere landen im absoluten Elend. Es ist unsere Aufgabe, diesen unverschuldet ins Elend geborenen Kindern zu helfen. Kinder sind unsere Zukunft. Anhand von Beispielen möchten wir einige Kinderschicksale aufzeigen.

Alka Ashita Manisha
Alka Asitha Manisha
Aus dem Dhading Distrikt kommt das sechsjährige Mädchen zu uns. Ihr Vater war im März 2009 verstorben und hinterlässt neben Alka auch noch einen Sohn. Aus finanzieller Not heraus war die Mutter der beiden schon drei Jahre vor dem Tod des Vaters verschwunden. Im Slumviertel von Pokhara lebend, hatte Alka bei den völlig verarmten Großeltern keine Chance auf eine Zukunft. Mit über neun Personen lebten die Großeltern in einem Zimmer. Der Großvater brachte Alka 2009 ins Kinderdorf. Der Vater von Asitha stirbt an übermäßigem Alkoholkonsum, während er in Indien Geld für die beiden Söhne und seine Frau verdienen will. Ohne finanzielle Hilfe schafft es die Mutter, eine Hilfsarbeiterstelle zu bekommen. In einem Zimmer lebt sie mit ihren beiden Söhnen. Kochen muss sie im Freien. Ohne die Aufnahme des Sohnes im Alter von viereinhalb Jahren im Kinderdorf in 2009 könnte die Mutter ihre Söhne nicht versorgen. Manisha aus Thanahun wird 2009 im Alter von vier Jahren im Kinderdorf aufgenommen. Ihre Mutter ist wie ein Waisenkind unter schwersten Bedingungen aufgewachsen. Zu jung heiratet sie einen Mann aus einer anderen Kaste. Die Ehe scheitert, weil keiner der beiden Land oder Geld hat. Der Vater von Manisha verschwindet, als seine dritte Tochter gerade ein Jahr alt wird. Die ungebildete Mutter ist nicht in der Lage, drei Töchter zu versorgen. Die Kleinste kommt ins Kinderdorf.
     
Shisir Shristhi Sujan
Shisir Shristhi Sujan
Aus der Nachbarschaft des Kinderdorfs kommt dieser sechsjährige Junge. Sein Vater ist vor seiner Geburt mit einem Berg voller Schulden in die Golfstaaten zum Geldverdienen gegangen. Seither hat die Mutter des Kindes nichts mehr vom Ehemann gehört. In einer zweiten Ehe wird der kleine Shisir nicht akzeptiert und lebt bei den völlig mittellosen Großeltern. 2009 wird der Junge im Kinderdorf aufgenommen. Als neu geborenes Baby wird Shristhi im Wald von Gau Bahadur Gurung und seiner Frau Dev Kumari gefunden. Die armen Bauern aus Pumdibhumdi versuchen das Baby großzuziehen, was ihnen aufgrund fehlender finanzieller Mittel kaum gelingt. Als dann der Adoptivvater bei einem Versuch, im Ausland zu arbeiten, sein letztes Erspartes verliert, wird Shristhi im Jahr 2009 mit viereinhalb Jahren im Kinderdorf abgegeben. Ohne eigenes Land leben die Eltern von Sujan aus dem Dorf Sirubari in der Gandaki Zone von der Hand in den Mund. Vier Kinder zu ernähren wird zusehends schwerer, als auch der Vater noch schwer erkrankt. Er ist nicht mehr in der Lage, die Familie zu ernähren. Die Mutter ist Analphabetin; sie schafft die Versorgung der Kinder nicht. Mit sechs Jahren wird Sujan 2009 im Kinderdorf aufgenommen.

 

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