Meine erste Reise nach Nepal führte mich 2007 in dieses faszinierende Land. Was als Begeisterung für die Menschen, die Kultur und die beeindruckende Vielfalt Nepals begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer echten Herzensangelegenheit. Als ich 2010 während einer Radtour eher zufällig am Kinderdorf in Bhakunde vorbeikam, konnte ich nicht ahnen, welche Bedeutung dieser Ort einmal für mich gewinnen würde.
Als Oberstufenleiterin an einem hessischen Gymnasium war ich auf der Suche nach einem nachhaltigen Service-Learning-Projekt, das jungen Menschen gesellschaftliches Engagement und interkulturelles Lernen ermöglicht. So lernte ich den Freundeskreis Nepalhilfe e. V. kennen – und war von Anfang an von der partnerschaftlichen, langfristigen und respektvollen Arbeit des Vereins überzeugt.
Seit 2019 reise ich regelmäßig mit Schülergruppen nach Bhakunde. Gemeinsam setzen wir Renovierungsprojekte um, doch mindestens genauso wertvoll sind die Begegnungen im Kinderdorf. Beim Sport, Spielen, kreativen Workshops und im gemeinsamen Alltag entstehen Freundschaften, gegenseitiges Verständnis und unvergessliche Erlebnisse – für die Jugendlichen aus Deutschland ebenso wie für die Kinder und Jugendlichen in Nepal. Über die Jahre sind daraus enge persönliche Kontakte und ein vertrauensvolles Netzwerk vor Ort gewachsen.
Ich freue mich sehr, die Arbeit des Freundeskreises Nepalhilfe e. V. nun auch als Vorstandsmitglied aktiv mitgestalten zu dürfen. Mein Ziel ist es, die deutsch-nepalesische Partnerschaft weiter zu stärken, neue Menschen für den Verein zu begeistern und dazu beizutragen, dass die Projekte des Freundeskreises auch in Zukunft nachhaltig wirken.

